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Spritfresser Bouncen: Wie die richtige Sitzfederung Diesel spart

Dass ein guter Fahrersitz die Gesundheit schont, ist jedem klar. Aber wusstet ihr, dass ein falsch eingestellter oder durchgesessener Sitz euren Dieselverbrauch in die Höhe treibt?

Das Zauberwort heißt Schwingungstilgung und betrifft das Zusammenspiel zwischen Fahrer, Fahrersitz und dem Gasfuß.

Der „Känguru-Effekt“ im Fußraum

Wenn eine Maschine über ein unebenes Feld oder einen schlechten Weg fährt, gerät der Traktor oder Bagger in Schwingung. Ist der Sitz nicht optimal gedämpft (z. B. wenn die Dämpfung „durchschlägt“ oder der Sitz starr wie ein Bock ist), wird die Auf-und-Ab-Bewegung direkt auf den Körper des Fahrers übertragen.

Das Problem: Der rechte Fuß auf dem Fahrpedal schwingt unwillkürlich mit.

  • Unstetige Motordrehzahl: Durch das ständige, unbewusste Nachfedern des Fußes gibt der Fahrer permanent Stoßgas.

  • Ungleichmäßige Beschleunigung: Die Elektronik der modernen Common-Rail-Motoren regelt ständig nach. Jeder unnötige Gasschub kostet wertvollen Kraftstoff.

  • Unruhiger Tempomat: Selbst wenn mit Tempomat gefahren wird, führt ein stark schwankender Körper dazu, dass der Fahrer verkrampft gegensteuert oder die Geschwindigkeit vorzeitig drosselt.

Was bringt die automatische Gewichtseinstellung?

Ein moderner Luftsitz mit automatischer Gewichtsanpassung (APS) stellt die Luftfederung in Sekundenschnelle exakt auf das Fahrergewicht ein – egal ob 60 kg oder 130 kg aufsteigen.

Dadurch bleibt der Sitz im optimalen Federwegzentrum:

  1. Kein Durchschlagen: Schläge werden absorbiert, bevor sie das Pedal erreichen.

  2. Ruhige Fußhaltung: Die Beschleunigung bleibt konstant, der Motor läuft im optimalen Drehzahlfenster.

  3. Messbare Ersparnis: Bei mehreren hundert Betriebsstunden im Jahr kann eine ruhige Fahrweise durch gute Federung bis zu 3–5 % Kraftstoff einsparen.