Die jährliche UVV-Prüfung (Unfallverhütungsvorschrift) steht an – die Beleuchtung funktioniert, die Bremsen ziehen, die Hydraulik ist dicht. Doch oft ist es ein unscheinbares Bauteil, das die Plakette verhindert: der Fahrersitz.
Warum der Sitz prüfungsrelevant ist
Ein Fahrersitz in Land- oder Baumaschinen ist kein reines Komfort-Möbel, sondern eine Sicherheitseinrichtung. Die Berufsgenossenschaften achten bei der Prüfung auf drei kritische Punkte:
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Das Rückhaltesystem (Gurt): Ist der Beckengurt ausgefranst oder rastet das Schloss nicht mehr sauber ein? Ein defekter Gurt ist ein erheblicher Mangel.
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Der Sitzkontaktschalter: Wenn die Maschine weiterläuft oder die Zapfwelle nicht abschaltet, obwohl der Sitz leer ist, wird die Prüfung sofort abgebrochen.
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Die Dämpfung: Ein Sitz, der unkontrolliert nachschwingt oder "durchschlägt", schützt den Fahrer nicht mehr vor gesundheitsschädlichen Vibrationen.
Haftungsfalle für Betriebsleiter
Wird eine Maschine mit defektem Sitz betrieben, droht im Falle eines Unfalls der Verlust des Versicherungsschutzes. Als Unternehmer haften Sie persönlich, wenn Schutzeinrichtungen (wie der Sitzschalter oder Gurte) manipuliert oder defekt sind.
Unser Service für Ihre Sicherheit
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Schnell-Check: Wir sagen Ihnen, welche Teile Sie für die nächste Prüfung tauschen müssen.
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